Guns n' Roses sind Geschichte, es lebe Velvet Revolver, die neue Band von Kult-Gitarrist Slash. Gemeinsam mit seinen Ex-Kumpanen Duff "Rose" McKagan und Matt Sorum sowie Ex-"Stone Temple Pilots"-Sänger Scott Weiland hat Slash wieder richtigen Rock n' Roll ins Musik-Biz gebracht. Wir haben Slash getroffen und uns über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterhalten.
Wobei es zugegebenermaßen gar nicht so
einfach war, mit Slash über seine "Guns n' Roses"-Vergangenheit
zu sprechen. Bei einer Frage wollte Slash sogar das Interview
abbrechen, nur um danach selbst ständig über Axl und
Guns n' Roses zu reden. Beim anschließenden Konzert im burgenländischen
Wiesen spielten Velvet Revolver dann mit "It's so easy" und "Mr.
Brownstone" sogar zwei alte Guns-Nummern. Aber gut, so sind die
Herren Superstars eben...
Musik-Philosoph hinter Spiegel-Brillen
Nachdem man sich anhand der verspiegelten Sonnenbrillen,
die Slash während des gesamten Interviews trug, einmal orientiert
hatte, wo bei ihm vorne und hinten ist, konnte es im in der noblen
Suite im Wiener Ringstraßen-Hotel "Bristol" auch schon zur
Sache gehen. Slash zum neuen Album "Contraband": "Das Letzte was
wir wollten, ist den neuen Mist, der in den letzten Jahren veröffentlicht
wurde, zu recyclen. Nur zu versuchen modern zu klingen, weil man
modern klingen will, ist genau das Problem, das die Rock-Musik
heute hat.
Natürlich verwehrt sich der Vollblut-Musiker
auch gegen den Begriff "Supergroup", der in letzter Zeit ja nicht
nur auf "Velvet Revolver", sondern auch auf "Audioslave" und "Zwan"
angewandt wurde: "Wir hassen diese Bezeichnung. Eine Supergroup
ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen von großen
Ex-Musikern, die dann ein Album aufnehmen, abkassieren und dann
wieder verschwinden."
"Nahm Drogen, weil mir langweilig war"
Kein Interview mit Slash kommt am Thema "Drogen"
vorbei. So auch dieses nicht: "Mir eilt der Ruf voraus, auf Drogen
zu sein. Aber ich habe während Plattenaufnahmen oder einer
Tour nie Drogen genommen. Drogen waren lediglich für zwischendurch,
wenn mir langweilig war."
Das ganze Interview kannst du über
den Link in der Infobox rechts lesen. Da gibt's dann auch noch
mehr zum aktuellen "Velvet Revolver"-Album, Slash's Zukunftspläne
und - weil wir ganz mutig waren - doch noch eine Abschlussfrage
zu Axl und Guns n' Roses!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.