Exklusiv auf der Xbox erscheint das Spiel zum Kino-Blockbuster „Riddick: Chroniken eines Kriegers“, dem Sequel zum Überraschungserfolg „Pitch Black“. Auch im Game schlüpft Hollywood-Actionstar Vin Diesel in die Rolle des Richard B. Riddick, der auf der Flucht ist. Krone.at hat das Ego-Shooter-Highlight getestet.
Das Game aus dem Hause Sierra schafft eine fastperfekte Umsetzung der Filmatmosphäre. Die Grafik ist äußerstgelungen und sorgt mit dem abwechslungsreichen Leveldesign fürviel Spielspaß. Gleich zu Beginn flieht Riddick aus demHochsicherheits-Verlies Butcher Bay, ganz ohne Waffen muss erim Nahkampf diverse Wachen mit bloßen Händen außerGefecht setzen. Erst später sammelt man ausreichend Waffenein um die mächtigen Roboter auszuschalten. Insgesamt stehen15 Waffen wie Schlagstöcke und Messer für den Nahkampfsowie futuristische Handfeuerwaffenzur Verfügung. Riddicknutzt den Schatten als Tarnung, verfügt aber am Anfang nochüber keine Nachtsicht-Funktion wie sein Kollege Sam Fisherund andere Vertreter des Schleich-Genres. Man ist aber schon sehrerleichtert, sobald man das Nachtsicht-Gerät "Eye-Shine"schließlich verwenden kann.
Durch die abwechslungsreichen Aufgaben und unterschiedlicheLevel-Designs schafft es Riddick den Spieler länger an dieXbox zu fesseln. Durch die neue Grafik-Technologie "Normal Mapping"wirken die Bilder besonders realitätsnah. In den Gesichternder Figuren sind Emotionen richtiggehend ablesbar. Auf Muskelnschimmert der Schweiß, Licht und Schatten unterstreichendie düstere Atmosphäre. In den Dialogszenen kann derSpieler selbst bestimmen, wie es weiter geht und den Spielablaufbeeinflussen. Die Kameraführung wechselt zwischen Ego-Perspektiveund Verfolgerkamera, je nach Situation und Tempo. Neben Far Cry,Doom 3 und Half Life 2 ist Riddick sicher ein Ego-Shooter-Highlightdes Jahres.
Fazit: Gelungenes Xbox-Spiel mittoller Grafik, abwechslungsreichem Spielprinzip und Film-reiferHandlung.
Plattform: Xbox Publisher: Vivendi Universal Games Krone.at-Wertung: 89%
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