Coronavirus in OÖ:

Zwei Teams als neue Strategie in Apotheken

Oberösterreich
25.03.2020 14:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Kammer legte allen Apotheken Strategien nahe, u.a.: „Ich habe meinen Mitarbeiterstab in zwei Teams geteilt, die sich nie sehen“, sagt Thomas Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer OÖ . Tritt in einem Team ein Krankheitsfall auf, ist noch immer ein zweites arbeitsfähig. Und: „Der Verkaufstisch wird laufend desinfiziert.“ Kunden treten einzeln ein.

„Gestern habe ich 50 Liter Desinfektionsmittel für das AMS hergestellt“, schildert Thomas Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer OÖ. Er stellt es derzeit auch für Firmen her. Der Ansturm der Kunden flache aber langsam ab, erzählt er. Zumindest in seiner Apotheke am Hauptplatz in Bad Leonfelden.

Zweiter Renner
Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente, die das Immunsystem stärken. Engpässe gibt es lediglich bei Medikamenten, „die auch sonst schwer lieferbar sind.“ Darunter bestimmte Asthma-Sprays oder rezeptpflichtige Anti-Depressiva, für die es keine Generica gibt. Steigt der Konsum von Anti-Depressiva? „Davon habe ich nichts bemerkt“, so Apotheker Veitschegger.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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