Haimbuchner fordert:

„Müssen Medizinprodukte-Fabrikation heim holen“

Mehr Unabhängigkeit von der „Werkbank China“: LH-Vize Manfred Haimbuchner spricht sich dafür aus, alles dafür zu tun, um angesichts der Coronakrise die Produktionen von medizinischem Bedarf künftig stärker in Österreich anzusiedeln.

Haimbuchner reagierte damit auch auf Medienberichte, wonach Ärzte in Ordinationen und Spitälern derzeit zunehmend über einen Mangel an Schutzausrüstung klagen. „Das medizinische Personal in ganz Österreich leistet nicht nur in der Krise einen unschätzbar wertvollen Dienst für uns alle, da darf es nicht sein, dass diese Menschen nicht über ausreichend Schutzmasken und Schutzbrillen verfügen, um sich selbst zu schützen.“

Hervorragende Taskforce
„Wir haben in Oberösterreich zwar eine hervorragend arbeitende Taskforce für Schutzausrüstung, die sich laufend um Priorisierungen und Beschaffung kümmert, die aber aktuell mit Lieferengpässen aus dem Ausland konfrontiert ist“, fasst der LH-Vize die Situation zusammen.

Werkbank China
In der Krise zeige sich, dass sich Österreich in der Vergangenheit zu stark auf Länder wie China verlassen hat, wenn es um die Fabrikation von lebenswichtiger Schutzausrüstung und medizinischem Bedarf ging, so der oö. FPÖ-Parteichef weiter. „Wir müssen als Land eine größere Unabhängigkeit von der Werkbank China anstreben. Damit das gelingen kann, werde ich in Oberösterreich Gespräche mit potentiellen heimischen Produzenten führen und mich für entsprechende Anreizsysteme sowie eine möglichst umfassende Reindustrialisierung stark machen.“

Globale Lieferketten brechen
„Wir sehen aktuell, dass die globalen Lieferketten im Falle einer Krise sehr sensibel auf Erschütterungen reagieren und genau dann einbrechen, wenn wir sie am dringendsten brauchen. Dieses Risiko muss Österreich für die Zukunft weitest möglich minimieren“, sagt Haimbuchner.

 

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Freitag, 05. März 2021
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