Neuester Schmäh

Betrug mit Wohnungen zum Schnäppchenpreis

Neben Klassikern wie dem Neffen-, dem Zettel- oder dem Glas-Wasser-Trick greifen die dreisten Gauner nun zu einem ganz neuen "Schmäh". Mit falschen Inseraten von besonders schönen und günstigen Wohnungen locken sie ihre Opfer an und kassieren ab, bevor sich herausstellt: Die Traumwohnung existiert gar nicht.

Das Schema der Trickbetrüger ist immer das Gleiche: In Inseraten wird eine tolle Wohnung extrem billig angeboten, als Kontaktmöglichkeit steht aber nur eine E-Mail-Adresse zur Verfügung. Nach der Kontaktaufnahme wird dem Interessenten mitgeteilt, dass der Vermieter sich zur Zeit leider im Ausland befinde.

Gegen eine Kaution, meist zwischen 500 und 1.000 Euro, könne sich der Interessent aber die Wohnungsschlüssel schicken lassen, um das Kaufobjekt besichtigen zu können. "Nachdem die Kaution jedoch überwiesen wurde, verschwindet das Inserat. Die verwendete E-Mail-Adresse wird deaktiviert und ist nicht mehr erreichbar", so Erwin Fuchs von der Linzer Polizei.

"In letzter Zeit gab es zwei aktuelle Fälle, in denen die Kaution auch wirklich bezahlt wurde. Das Geld sehen die Betrugsopfer natürlich nie wieder", warnt Fuchs vor Leichtgläubigkeit. Zielgruppe für diesen "Schmäh" sind vor allem junge Menschen. Etwa Studenten, die auf ein echtes Schnäppchen hoffen.

Kronen Zeitung

Symbolbild

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Mittwoch, 20. Jänner 2021
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