26.02.2020 15:40 |

79-jährige Pongauerin

Pensionistin mit gefälschten Goldbarren betrogen

Ein 41-jähriger Deutscher erschlich sich das Vertrauen von betagten Damen. Er gab an, Pelze, Antikes, Schmuck und mehr ankaufen zu wollen. In zwei bekannten Fällen gelang es dem Betrüger, den Opfern wertvollen Schmuck herauszulocken. 

Auch eine 79-jährige Pongauerin tappte dem Mann in die Falle. Er lockte ihr Familienschmuck im unteren fünfstelligen Betrag unter dem Vorwand heraus, diesen gewinnbringend zu verkaufen. Als Garantie überließ er der Frau 25 Stück „Ein-Unzen-Goldbarren“. Nachdem die Pensionistin bis Anfang Jänner 2018 keine Gegenleistung erhielt, tauschte sie 14 Goldbarren bei ihrer Hausbank ein und erhielt eine Gutschrift auf ihr Konto.

Anfang März 2018 suchte die Frau erneut ihre Bank auf, um die restlichen elf Barren einzutauschen. Diesmal wurden die Goldbarren nicht zur Schmelze gebracht, sondern über eine Bankinterne Plattform in die Schweiz verkauft. Bei der Prüfung in der Schweiz stellte sich heraus, dass es sich bei den Barren um Fälschungen handelt. Die Bank erstattete Anzeige.

Dem 41-jährigen wird eine weitere Straftat in Tirol zugeordnet. Dort entlockte der Deutsche einer 93-Jährigen Bargeld im fünfstelligen Bereich, mit dem Versprechen, für sie einen Brillantring anzukaufen. Durch die gute Zusammenarbeit der Polizisten aus St. Johann im Pongau und Tirol gelang es, den 41-Jährigen mit beiden Straftaten in Verbindung zu bringen. Der Mann, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg und Innsbruck angezeigt.

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