25.02.2020 11:44 |

„Linie überschritten“

Logo bespuckt: EA sperrt „FIFA“-Profi dauerhaft!

Weil er Entwickler und andere Spieler aufs Derbste beleidigt und bedroht haben soll, hat „FIFA“-Macher Electronic Arts (EA) den „FIFA“-Profi Kurt Fenech aus Malta dauerhaft gesperrt - und zwar nicht nur für „FIFA“, sondern für alle Electronics-Arts-Spiele. Mit seinen Schimpftiraden habe er „eine Linie überschritten“, heißt es in einer Mitteilung von EA.

Fenech und EA lagen seit langem im Clinch: Der „FIFA“-Profi und YouTube-Streamer hatte immer wieder seinen Unmut über die Fußball-Simulation geäußert und war dabei mit der Zeit immer beleidigender worden. Im November hat man ihn wegen Beleidigungen und Drohungen gegen andere Spieler und die „FIFA“-Entwickler permanent von Turnieren ausgeschlossen und nun letztlich aus allen EA-Angeboten ausgesperrt.

EA in einer Erklärung: „Kurt hat weiterhin missbräuchliche und bedrohliche Nachrichten und Videos über EA-Mitarbeiter und rivalisierende Spieler in soziale Medien gepostet und andere ermutigt, es ihm gleich zu tun.“ Mit seinen Videos und Nachrichten hätte er eine Linie überschritten und sehr persönliche Attacken veröffentlicht, was EAs Nutzungsbedingungen zuwiderlaufe. Daher wurde er von allen EA-Services ausgeschlossen.

In Video auf EA-Sports-Logo gespuckt
Tatsächlich hatte Fenech immer wieder mit ausufernden Schimpftiraden für Aufsehen gesorgt und bisweilen bizarre Aktionen geliefert. So habe er laut einem Bericht des Gaming-Portals „Kotaku“ in einem unappetitlichen Video auf einen EA-Sports-Schal gespuckt, ein bösartiges Schmählied über den Spiele-Publisher veröffentlicht und den „FIFA“-Programmierern auf Twitter immer wieder die Kündigung gewünscht.

Fenech hatte seine grantige Art zu seinem Markenzeichen gemacht - und damit auch Fans unter den „FIFA“-Spielern gewonnen. Sie fordern in den sozialen Medien unter dem Hashtag #FreeKurt nun mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit, dass EA die Sperre zurücknimmt. Angesichts der persönlichen Beleidigungen gegen die „FIFA“-Entwickler wird das aber wohl nicht so schnell passieren.

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