Dafür gab es zwei gravierende Gründe. "Der Tiroler Milchpreis war ab der zweiten Jahreshälfte 2009 auf Talfahrt. Gleichzeitig sind die Zuchtviehpreise gefallen. Diese beiden Komponenten hatten immense Auswirkungen auf die Einkommen unserer Bauern", interpretierte Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger die aktuellen Zahlen.
"Diese Daten sind ein Auftrag, weiter faire Bauernpreise und eine existenzsichernde Agrarpolitik einzufordern. Es braucht ein klares Bekenntnis der EU zur Landwirtschaft, um produktionsfähig zu bleiben und die Arbeitsplätze auf den Höfen zu sichern. Kürzungen im Agrarbudget hätten verheerende Auswirkungen für die Tiroler Bäuerinnen und Bauern. Wir müssen weiter kämpfen", sagt Hechenberger.
von Walther Prüller, Tiroler Krone
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