Der WWF ist überrascht, dass die IKB die Ergebnisse der von ihr selbst verlangten naturschutzrechtlichen Vorprüfung vom Mai 2010 nicht anerkennen wollen. Bereits damals wurde seitens des Landeshauptann-Stellvertreters, Hannes Gschwentner, festgehalten, dass das Kraftwerk Telfs nicht mit dem Naturschutz vereinbar sei, da es das Sonderschutzgebiet "Rietzer und Mieminger Innauen" beeinträchtige, in welchem per Gesetz alle Eingriffe ausnahmslos verboten sind.
Darüber hinaus würden durch den Kraftwerksbau für den Inn einzigartige Flussinseln, Auen und Schotterbänke verloren gehen, die europaweit bedrohte Arten wie den Flussregenpfeifer und die Deutsche Tamariske beheimaten. Weiters würde das Kraftwerk die mit über 150 Kilometern längste frei fließende Flussstrecke Österreichs zwischen Landeck und Kirchbichl unterbrechen.
Kronen Zeitung
Symbolbild
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