22.02.2020 08:00 |

Ski alpin

„Ich habe geglaubt, es ist vorbei“

In der langen Liste der Salzburger Verletzten im alpinen Weltcup-Winter ist Stefan Brennsteiner der letzte. Der Pinzgauer hatte sich in Chamonix das Knie lädiert. Nach vier Kreuzbandrissen befürchtete er den fünften – schließlich war es „nur“ ein Meniskusriss, der aber eine OP zur Folge hatte. Die Psyche ist angeknackst – trotzdem will er im Mai zurück auf Schnee.

Während Anna Veith nach ihrer Grippe zuletzt beim Petersbründllift in St. Michael im Lungau für die Weltcup-Rückkehr nächste Woche trainierte, humpelt Stefan Brennsteiner noch mit Krücken herum.

Der Niedernsiller ist in der langen Verletztenliste von Salzburger Skiassen der bislang letzte. Am 9. Februar passierte dem 28-Jährigen im chaotischen Parallel-RTL von Chamonix das Malheur, das eine Knorpelverletzung und einen Außenmeniskusriss im linken Knie zur Folge hatte. Nach vier Kreuzbandrissen der nächste herbe Rückschlag – und wieder musste er unters Messer. „Anfangs hab’ ich geglaubt, das Kreuzband ist ab. Dann hätte ich es sofort gelassen“, meinte Stefan. Vor allem für die Psyche ist alles schwer zu verkraften. Der Blick ist aber nach vorne gerichtet. Nächste Woche übersiedelt er in den Olympiastützpunkt Innsbruck. Sein Ziel: „Im Mai will ich wieder auf Skiern stehen.“ Aber es ist ihm klar: „Fünf Knieverletzungen sind viel. Ich muss schauen, wie das Gelenk reagiert.“

Vier Weltcup-RTLs heuer sieht oder sah er nur mehr vorm TV - wie jenen in der Nacht auf Samstag in Japan. „Da wäre ich gerne gefahren“, so Stefan, der seinen langjährigen Zimmerkollegen Roli Leitinger wieder mal alleine lassen musste. Mit wem teilt sich Leitinger nun die Unterkunft? „Ich hoffe, der Roli hat nun wenigstens ein Einzelzimmer“, scherzte Brennsteiner.

Herbert Struber
Herbert Struber
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