20.02.2020 12:49 |

Betrug flog auf

Täter wollten Million: Steirische Firma gehackt

Unbekannte haben zwischen Mai 2019 und Februar versucht, einer international tätigen Firma im oststeirischen Pischelsdorf hohe Eurobeträge herauszulocken. Die Cyberkriminellen wollten Mitarbeiter zur Überweisung von weit über einer Million Euro zu überreden, indem sie Rechnungen anderer Firmen fälschten. Den Mitarbeitern fielen aber geänderte Bankdaten auf, so flogen die Versuche auf.

Die Cyberkriminellen dürften sich in den Mailverkehr des Unternehmens eingelesen haben, so gelangten sie an Namen und Daten. Die Betrugsversuche wurden von den Firmenverantwortlichen jedoch vereitelt, so dass kein Schaden eingetreten ist.

Es komme immer wieder vor, dass sich Cyberkriminelle Klein- und Mittelunternehmen als Ziele aussuchten, sagte ein Polizeisprecher. Dabei gingen die Unbekannten mit verschiedenen Ansätzen vor. Einer sei es, dass sich ein Unbekannter als Geschäftsführer einer Firma ausgebe und einen Mitarbeiter zu einer sofortigen Überweisung veranlassen versucht.

In anderen Fällen wird Schadsoftware auf Firmenrechner gespielt, wichtige Daten werden verschlüsselt und anschließend Lösegeld für die Entschlüsselung gefordert. Die Polizei arbeitet in einem Präventionsprogramm mit der Wirtschaftskammer zusammen, um Firmen entsprechend zu sensibilisieren.

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