15.02.2020 16:21 |

Umwelt im Fokus

Imkerei immer öfter in junger, weiblicher Hand

Mehr als 500 Imkerinnen gibt es bereits in Kärnten - und das, obwohl die alte Tradition lange eher in Männerhand lag. Zahlreiche junge Kärntnerinnen fliegen aber auf Honig und wollen ihren Beitrag für die Umwelt leisten. Denn eins ist klar: Frauen gehen anders an die Imkerei heran! Beim Stammtisch im Möllbrücke am 21. Februar gibt es viele Infos und Tipps.

Mit Elisabeth Thurner hat Kärnten die erste weibliche Landesverbandsobfrau in ganz Österreich. Und mit ihrer Freude an den kleinen Honiglieferanten ist die Oberkärntnerin nicht allein. Mehr als 500 Imkerinnen gibt es mittlerweile in Kärnten, die sich im Männer-Metier tapfer schlagen. „Es werden immer mehr! Was uns besonders freut: Es sind vor allem auch viele junge Frauen dabei“, sagt Eva Krüll. Sie ist als Referentin für die Anliegen aller weiblichen Imker im Landesverband Kärnten zuständig.

Stammtische in den Bezirken
Regelmäßig treffen sich die Imkerinnen bei Stammtischen, willkommen sind aber auch alle, die sich vielleicht erst mit dem Handwerk anfreunden wollen. Der nächste Termin findet am 21. Februar (18 Uhr) im Landhotel Kreinerhof in Möllbrücke statt.

Was Frauen in der Imkerei anders machen? Krüll: „Imkerinnen haben oft einen anderen Zugang als Männer. Sie sind nicht so sehr auf Honigertrag aus, sondern haben oft Arten- und Klimaschutz im Fokus. Außerdem legen sie meist Wert darauf, auch andere Produkte aus dem Bienenstock zu gewinnen.“ Gut ausgebildet seien die fleißigen Jungimkerinnen obendrein. „In unseren Kursen sind immer mehr junge Frauen, denen entsprechendes Wissen auch sehr wichtig ist“, erklärt Krüll.

Bei den Bezirksstammtischen - die immer rechtzeitig auf der Internetseite der Imkerschule (www.imkerschule.org) angekündigt werden - soll das Netzwerk verbessert werden. „Gemeinsam schaffen wir mehr! Wir sind auch dazu da, von anderen immer wieder etwas Neues zu lernen und uns gegenseitig bei Herausforderungen zu unterstützen!“ Paradebeispiel für ganz Österreich in Sachen Frauenquote ist übrigens der Verein der Klagenfurter Stadtbienen. „Da sind mehr als 60 Prozent Frauen, so viele wie sonst nirgends“, weiß Krüll, die selbst Imkerin in der Hauptstadt ist.

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