Beim Schwitzen in der Sommerhitze verliert der Körper nicht nur große Mengen an Wasser, sondern auch an Kochsalz, Magnesium und anderen Elektrolyten, die wieder zugeführt werden müssen. "Ideal sind ungesüßte Tees, Trink- und Mineralwasser sowie verdünnte Säfte", rät Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser. Reines Leitungswasser hingegen enthält kaum Mineralien, hat daher nur Sinn, wenn es mit Fruchtsäften gemischt wird.
So gut ein eiskaltes Bier in glühender Sonne auch schmeckt – Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, man schwitzt noch mehr. Ist das Getränk zu kalt, wird die körpereigene Wärmeproduktion angeregt, die innere Abkühlung ist also nur von kurzer Dauer. Experten empfehlen gegen die Hitze warme Getränke, weil der Körper darauf mit Abkühlung reagiert. Gemüsebrühen gleichen den Salzverlust beim Schwitzen aus.
Drei bis sechs Liter trinken am Tag
Ein Erwachsener verliert täglich etwa ein bis zwei Liter Flüssigkeit, an heißen Tagen kann sich das aber bis zum Dreifachen steigern, was zu Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Muskelkrämpfen und Verdauungsproblemen führen kann – bis hin zu Hitzschlag und Kreislaufkollaps. "Auch wenn man keinen Durst verspürt, soll man je nach Temperatur drei bis sechs Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen", raten Mediziner.
von Johann Haginger, "OÖ Krone"
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