11.02.2020 11:11 |

Ski alpin

„Weltcup als i-Tüpferl für die WM-Bewerbung“

Wenn der Internationale Skiverband FIS ruft, ist Saalbach bereit: Wie in der Vorsaison sprangen die Pinzgauer kurzfristig ein, übernahmen die Herren-Abfahrt und den Super G vom Olympia-Ressort 2022 in China. Ex-Abfahrer und Skiclubboss Bartl Gensbichler sieht den Weltcup als Visitenkarte für WM-Bewerbung 2025, wo im Mai die Entscheidung wartet.

Nach der Absage der Olympia-Generalprobe in Yanqing hatte Saalbach die Weltcup-Abfahrt (Donnerstag) und den Super-G (Freitag) erst am 29. Jänner übernommen. Die Herausforderungen waren riesig – von der Pistenpräparierung bis zur Bereitstellung der Unterkünfte in der fast ausgebuchten Winter-Hochburg. Aber die Pinzgauer haben es gestemmt. Wieder einmal. „Wir stehen immer Gewehr bei Fuß. Und wenn der Weltcup ruft, halten alle zusammen“, sagt Skiclub-Boss und Landesski-Präsident Bartl Gensbichler. Der Sieger eines Weltcup-Rennens (Abfahrt beim Saisonfinale in Heavenly Valley am 13. März 1977) ist auch Botschafter für die WM-Bewerbung 2025.

Im Hinblick auf die Vergabe im Mai in Thailand will Saalbach eine gute Visitenkarte abgeben. „Das ist das i-Tüpferl für die Bewerbung“, betont der 63-Jährige. Die vom ÖSV als permanente Rennstrecke betriebene Strecke vom Zwölferkogel ist im Vergleich zu den letzten Speed-Weltcuprennen vor fünf Jahren leicht verändert: „Statt des Ulli-Maier-Sprungs ist nun eine hängende Kurve“, weiß Gensbichler.

Wie 2015 traut der Skiclubboss den ÖSV-Assen einen Dreifachsieg in der Abfahrt zu, auch wenn einer vom Podest damals (Reichelt) fehlt. „Mayer, Kriechmayr sind stark, Franz ist unberechenbar, aber schnell. Die schwierige Abfahrt ist auf jeden Fall etwas für gute Techniker.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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