Die "Vorarlberger Ehrenamts- und Freiwilligenversicherung" kommt in jenen Fällen zum Tragen, in denen kein anderweitiger oder geringer dotierter Versicherungsschutz besteht. Die Versicherungssumme in Sachen Haftpflicht beläuft sich auf drei Millionen Euro, bei dauernder Invalidität werden bis zu 212.500 Euro ausbezahlt. Im Todesfall werden 10.000 Euro fällig. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Vereine, die ihre Aufgaben durch Arbeitnehmer und Quasi-Arbeitnehmer erfüllen, sowie Personen, die zum Zeitpunkt des Unfalls eine Sportart ausüben.
Neu in den Vertrag aufgenommen wurde, dass auch im Ausland wohnende Personen versichert sind, die in Vorarlberg ehrenamtliche Tätigkeiten erbringen. Da es unmöglich sei, die Vielfalt des Ehrenamts vollständig zu erfassen, stellt die VLV für Kulanzlösungen außerdem zehn Prozent der Jahresversicherungsprämie zur Verfügung.
Bestmögliche Rahmenbedingungen
Nach Angaben des Büros von Landeshauptmann Sausgruber sind 46 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung pro Woche mehr als vier Stunden ehrenamtlich tätig.
Mit der Versicherung wolle man die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit betonen und bestmögliche Rahmenbedingungen bieten, hieß es aus dem Büro des Landeshauptmanns.
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