Nach dem Begräbnis fingen Verwandte und der Vermieter des kleinen Bauernhauses mit dem Aufräumen an. Doch mit diesem Fund hatten sie nicht gerechnet: "Im Keller war eine Cannabis-Indoor-Plantage eingebaut", so ein Ermittler: "Mit Licht, Belüftung und allem was dazu gehört, um hochwertiges Rauschgift zu produzieren."
230 Cannabispflanzen im Wert von rund 15.000 Euro konnten die Kripo-Ermittler sicherstellen. Bei einer gründlichen Hausdurchsuchung wurden zusätzlich 20 Gramm fertiges Marihuana entdeckt.
Das "Gift" soll untersucht werden, um den THC-Wert, also den Wirkstoffgehalt, zu ermitteln. Unklar ist, ob der Verstorbene auch selbst das Rauschgift konsumiert hat. Ein Polizist: "Der ehemalige Schwerkriminelle war nämlich Dialysepatient und hatte eine Herzoperation vor sich."
Die Kripo geht jedoch davon aus, dass der Reifnitzer sich durch die Drogenherstellung sein Leben finanzierte. Die Fahndung nach den Abnehmern läuft.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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