Hohe „Überlebensquote“

Sicherer Boden für neue Unternehmen

Niederösterreich
05.02.2020 12:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wer zwischen Enns und Leitha ins Unternehmertum einsteigt, bleibt länger im Geschäft als anderswo in Österreich. Denn die heimischen Firmengründungen haben eine „Überlebensquote“ von 68 Prozent - was heißt, dass sie auch fünf Jahre später noch bestehen. Österreichweit liegt der Wert bei 65 Prozent.

„Wir sind bei der Entwicklung auf einem echten Erfolgsweg“, fasste gestern in St. Pölten Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl die aktuelle Standort-Analyse zusammen. Die Eckpunkte: 68 Prozent aller neu gegründeten Firmen sind auch nach fünf Jahren noch auf dem Markt. Das bedeute aber nicht, dass alle anderen bereits frühzeitig in die Pleite schlittern, betont Johannes Schedlbauer, Direktor der Wirtschaftskammer: „Vor allem viele Start-ups werden übernommen, wenn sie sich etabliert haben.“

Auffallend ist auch die Zunahme sogenannter Gazellen im Land. Das sind Unternehmen mit einem jährlichen Beschäftigungswachstum von zumindest zehn Prozent binnen drei Jahren. Ihre Zahl ist seit 2015 um 39 Prozent gestiegen. Zwazl: „Hier ist eben ein sicherer Boden für die Betriebe.“

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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