04.02.2020 11:03 |

Von Polizei befreit

18 Monate alter Bub in Kindertagesstätte vergessen

Erzieherinnen einer Kindertagesstätte im niedersächsischen Garbsen haben ein 18 Monate altes Kind beim Verlassen der Einrichtung im Gebäude vergessen. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, löste der kleine Bub kurze Zeit später den Bewegungsmelder aus, als er durch die Räume lief. Der private Sicherheitsdienst verständigte daraufhin die Polizei.

Zum Arbeitsende um 13.30 Uhr verließen die Betreuerinnen das Gebäude und gingen nach Hause.Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Kind gerade im Schlafraum und schlummerte tief und fest. Kurze Zeit später wachte der Bub allerdings auf und löste den Alarm aus. Schon wenige Minuten später waren Beamte an Ort und Stelle und holten das Kind durch eine unverschlossene Tür heraus.

Der Sprecherin zufolge dauerte es vom Alarm bis zur Befreiung des Kindes rund 20 Minuten. Das Kind sei danach der Mutter übergeben worden. Polizeiliche Ermittlungen gegen das Kitapersonal gibt es nicht. Ein Vorsatz sei nicht erkennbar. „Für uns ist das Ganze erledigt“, hieß es. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung waren die Erzieherinnen selbst erschüttert von dem Vorfall und haben sich bei dem Kind und seiner Familie entschuldigt. Der Vorfall passierte vor rund zwei Wochen und wurde jetzt erst bekannt.

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