Schneechaos und Dürre:

Wetter-Extreme fordern Oberösterreichs Feuerwehr

Die Wetter-Extreme machen den 94.233 oö. Feuerwehrleuten zunehmend zu schaffen. Während es gestern durch den Dauerregen etliche Überflutungen gab, war im Vorjahr der Kampf gegen das Schneechaos das große Thema. Beeindruckend: 2019 leisteten unsere Florianis mehr als 6,88 Millionen Arbeitsstunden.

Am 13. Jänner gab es aufgrund des Schneechaos 272 Alarmierungen. Am 1. Juli waren es 266 – dann allerdings wegen der extremen Hitze und Trockenheit und der dadurch ausgelöster Wald- und Flurbrände.

„Nur" 58.952 Einsätze
Im Vorjahr waren es zwar insgesamt „nur“ 58.952 Einsätze, es gab aber ein Plus von 35.775 Einsatzstunden – die Jahresbilanz des Landesfeuerwehrkommandos OÖ zeigt deutlich, dass die Anforderungen an die 912 Feuerwehren im Land steigen. Auch interessant: Offenbar werden mehr Brandmelder montiert als früher, die Anzahl dieser Alarmierungen stieg von 104 auf 1885.

Neues Führungsduo
Auch intern hat sich viel getan: Robert Mayer und Michael Hutterer sind das neue Führungsduo. Der Landesfeuerwehrverband wurde 150 Jahre alt. Auch die dazugehörige Feuerwehrschule gibt es schon seit neun Jahrzehnten.

Mitglied ab 8 Jahren
Erstmals können Kinder schon ab dem achten Lebensjahr bei der Feuerwehr mitmachen – 853 Volksschüler nutzen diese Chance. Oberösterreich ist mit seinen „Minis“ übrigens bundesweit Vorreiter.

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Dienstag, 18. Februar 2020
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