Gestatten: Bond! Aber nicht James Bond, sondern Haylie, Eos, Tania und Gay-Yee - gemeinsam bilden sie das Girl-Quartett "Bond", das sich der Klassik verschrieben hat. Allerdings nicht ganz so, wie es sich Puristen wünschen (würden).
Denn die vier Mädels von Bond spielen zwarallesamt klassische Instrumente - allerdings elektrisch verstärkt.Sie pfeifen auch auf klassische Arrangements und geben sich lieberwilden, modernen Rhythmen hin. Und von feiner Abendgarderobe halten"Bond" auch nicht viel. Lieber lassen sie sich in super-engenTops und ultra-kurzen Röckchen blicken.
Das alles hat zu mehreren Milliionen verkauftenAlben weltweit geführt - auch in Österreich konntendie vier Super-Girls bereits Doppel-Gold abstauben.
Hip Hop meets Riverdance meets Classicmeets Oriental meets... Am neuen Album "Classified" bleiben sich Bond weiterhintreu und vermischen klassische Elemente mit modernen Rhythmen.Wär hätte gedacht, dass sich beispielsweise die Beatsvon Gangsta-Rappa 50 Cents "In da Club" mit Melodien aus der "CarminaBurana" vermischen lassen würden? Der Song "Lunacy" beweist,dass es geht!
Andere Nummern wie "Dreamstar" (inspiriert vonTchaikowskys Blumenwalzer), "Hungarian" (inspiriert von BrahmsUngarischer Tanz Nr. 5) oder "Midnight Garden" (inspiriert vonTchaikowskys Schwanensee) orientieren sich zwar (unüberhörbar)an echten Klassikern der Klassik, allerdings lassen "Bond" immerwieder orientalische Einflüsse zu, es werden elektronischeBeats reingeschmuggelt oder man findet sich plötzlich zuLatino-Rhythmen mitschwingend.
"Bond" sind nicht nur atemberaubend hübschsondern auch atemberaubend gut - was aber nicht verwundern sollte,immerhin haben alle vier Mädels eine klassische Ausbildungan diversen hochklassigen Konsveratorien hinter sich.
"Bond" brechen alle Rekorde Eos, Tania, Gay-Yee und Haylie haben in den letztenJahren alle Rekorde gebrochen - sie sind das bestverkaufende Streicherquartettaller Zeiten; sie sind das erste reine Frauen-Streicherquartett,das jemals in die Pop-Charts kam; sie sind das erste Streicherquartett,das NICHT MEHR in die Klassik-Charts aufgenommen wird.
Ihre Popularität zeigt auch, dass der großeLuciano Pavarotti es sich nicht nehmen ließ, mit "Bond"gemeinsam aufzutreten. In der Rowan Atkinson Hitkomödie "JohnnyEnglish" durften sie einen Cameo-Auftritt hinlegen und einen Songzum Soundtrack beisteuern und was diverse Werbeverträge angeht,können sich Pop-Sternchen wie Britney Spears und ChristinaAguilera bei den vier "Bond"-Mädels noch etwas abschauen.
"Bond" hat nichts mit James Bond zu tun Und um noch kurz mit einer alten Mär aufzuräumen:Der Bandname hat nichts mit dem Geheimdienstagenten James Bondzu tun. Vielmehr soll "Bond" ein Ausdruck für die Verbundenheitder vier Girls sein: "Wenn sich Gruppen trennen, hat das normalerweisedamit zu tun, dass jeder etwas anderes machen will. Bei uns istdas nicht so. Wir wollen alle dasselbe. Wir lieben einfach daszu tun, was wir tun und versuchen uns auch selbst nicht allzuernst zu nehmen.
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