Vor etwas mehr als einem Jahr versuchte er im Dress von Valladolid noch im größten europäischen Fußball-Tempel, dem Camp Nou, einen Lionel Messi unter Kontrolle zu bringen, im "königlichen" Bernabeu einem Robben die Kreise einzuengen. Nun wird Iñaki Bea in Mattersburg oder Ried (gegen Landsmann Nacho) versuchen, die Stürmer zu entschärfen "Ganz im Ernst: Die Bundesliga ist Herausforderung genug", bricht Wackers Coach Kogler für die österreichische Eliteklasse eine Lanze, "da wird es genügend Arbeit für Iñaki geben".
Kogler baut dabei auf baskische Tugenden, die den Kärntner selbst zu aktiven Zeiten auszeichneten: Sachlichkeit, Robustheit, ohne Schnörkel. Und auf die Führungs-Qualitäten des 32-Jährigen aus Amurrio, der 2009/10 bei Real Murcia (aus der Segunda Division durch eine Niederlage am letzten Spieltag abgestiegen) engagiert war. "Er passt auch charakterlich sehr gut zu uns."
Der 1,85 Meter große Baske wird am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft trainieren, ein Einsatz am Donnerstag gegen Bayer Leverkusen (in Zell am Ziller/19 Uhr) lässt Innsbrucks Trainer aber noch offen. "Seine Ankunft kam noch rechtzeitig. Denn er muss sich auch an seine Mitspieler, an das System gewöhnen – dafür reichen zehn Tage gerade noch aus." Sie kam auch so rechtzeitig, dass er Spanien am Mittwoch in Innsbruck die Daumen drücken kann.
von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.