26.01.2020 17:22 |

„Erinnern ist Pflicht“

Papst mahnt an Holocaust-Gedenktag: „Nie wieder!“

An die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren hat Papst Franziskus an diesem Sonntag erinnert. Auschwitz-Birkenau sei das „Symbol der Shoah“, sagte er bei seinem Angelusgebet am Sonntag. „Angesichts dieser unaussprechlichen Tragödie, dieser Grausamkeit, ist Gleichgültigkeit nicht zulässig. Erinnern ist unsere Pflicht. Wir sind alle dazu eingeladen, angesichts dieses Jahrestages einen Moment des Gebets und der inneren Einkehr zu halten. Jeder möge in seinem Herzen sagen: Nie wieder! Nie wieder!“, sagte der Papst. Er hatte das Gelände des früheren KZ Auschwitz 2016 besucht.

Der Papst beging erstmals einen „Sonntag des Wortes Gottes“ mit einer Messe im Petersdom. Der neue Themensonntag belegt die Rückbesinnung auf die Heilige Schrift in der katholischen Kirche. Franziskus betonte in seiner Predigt, dass die Christen das Wort Gottes dringend bräuchten. „Wir müssen unter den Tausenden von Wörtern jedes Tages auf dieses eine Wort hören, das uns nicht von Dingen spricht, sondern vom Leben. Liebe Brüder und Schwestern, geben wir dem Wort Gottes Raum!“

Papst betet für Coronavirus-Erkrankte
Beim Angelus-Gebet drückte der Papst anschließend auch seine Nähe zum chinesischen Volk aus, das vom Coronavirus stark betroffen ist. Er bete für die Personen, die am Virus erkrankt seien, für die Toten und ihren Familien. Er unterstütze die Bemühungen der chinesischen Gemeinschaft gegen die Epidemie, sagte Franziskus vor den auf dem Petersplatz versammelten Pilgern.

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