22.01.2020 08:10 |

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S 31-Todesstrecke wird nun entschärft

Viele Opfer und schwere Unfälle hat die S 31 in der Vergangenheit bereits gefordert. Nach einem verheerenden Crash mit vier Toten im Vorjahr flammte die Diskussion um die Sicherheit auf der Strecke wieder auf. Nun hat die Asfinag angekündigt, die komplette Schnellstraße durch Baumaßnahmen zu entschärfen.

Mit rund 15.000 Autos pro Tag zählt die Strecke zu den am stärksten befahrenen Straßen des Landes. Immer wieder ist es in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen sowie zu Unfällen - auch mit Toten und Verletzten - gekommen. Im Vorjahr hatte die Asfinag bereits begonnen, Betonleitwände zwischen den Richtungsfahrbahnen zu errichten, um die Strecke zu entschärfen. Für viel Kritik sorgte allerdings, dass die Maßnahme nur zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin erfolgen werden soll. Nun hat die Autobahngesellschaft nachgebessert und eine Machbarkeitsstudie präsentiert, welche auch einen Sicherheitsausbau für die letzten zwölf Kilometer bis nach Oberpullendorf Nord vorsieht.

„Verkehrssicherheit steht für uns natürlich an vorderster Stelle“, betont Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher. Zufrieden zeigt sich auch die VP, die für den Voll-Ausbau eingetreten war. Geplant ist, dass die Arbeiten an der S 31 bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen.

Christoph Miehl, Kronen Zeitung

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