04.07.2010 21:18 |

Topf löst Feuer aus

70.000 € Schaden nach Küchenbrand in Ferlach

Ein Küchenbrand in einer Ferlacher Wohnung hat einen Gesamtschaden von 70.000 Euro verursacht. Das Feuer wurde durch einen Kochtopf auf dem Elektroherd einer 81-jährigen Pensionistin ausgelöst. Durch die starke thermische Einwirkung und Rußentwicklung wure die gesamte Wohnung stark beschädigt. Verletzt wurde aber niemand. Bereits in der Nacht auf Sonntag haben Brände in Kärnten rund 150.000 Euro Sachschaden verursacht.

Ein Missgeschick hatte für einen Dachstuhlbrand in Pörtschach gesorgt. Um ein Hornissennest zu bekämpfen, hatte ein 63-jähriger Architekt ein Insektenvernichtungsmittel in eine Holzritze des Dachstuhls gesprüht. Dabei verwendete er ein Feuerzeug, um besser sehen zu können. Dadurch kam es zu einer Stichflamme, die vorerst wieder erlosch. Nach wenigen Minuten stellte der Hausbesitzer allerdings fest, dass der Dachstuhl zu rauchen begann.

Der Versuch, die Flammen mit dem Gartenschlauch zu löschen, blieb ergebnislos. Die Feuerwehren Pritschitz, Pörtschach, und Krumpendorf mussten anrücken um das Übergreifen der Flammen auf das gesamte Wohnhaus zu verhindern. Der Sachschaden: 100.000 Euro.

80 "Blauröcke" in Gallizien im Einsatz
Auf einem Bauernhof in Gallizien brannte wiederum ein Wirtschaftsgebäude nieder. Alle in dem Gebäude gelagerten Arbeitsgeräte wurden vernichtet. Menschen und Tiere waren nicht in Gefahr. Die Feuerwehren aus Gallizien, Abtei, Stein im Jauntal, Rechberg und Miklauzhof verhinderten mit 80 Mann ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude.

Reisighaufen angezündet: Scheune brennt ab
Auch in Winklern im Bezirk Spittal brannte eine Scheune nieder. Ein 54-jähriger Landwirt hatte auf seinem Anwesen einen Reisighaufen angezündet. Danach ließ er ihn unbeaufsichtigt. Das Feuer breitete sich aus und griff auf die zehn Meter entfernte Scheune über. Die Schadenshöhe beträgt rund 10.000 Euro.

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