Streit um Taxi

Trauner hatte Raub nur vorgetäuscht

Oberösterreich
18.01.2020 18:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein vermeintlicher Raub in Traun, bei dem das Opfer mit einem Taxi geflüchtet sein sollte, hat sich als vorgetäuscht herausgestellt. Polizeiermittlungen ergaben, dass es sich dabei um einen Streit um ein Taxi vor einem Nachtlokal zwischen drei Personen handelte. Das vermeintliche 39-jährige Opfer hatte sich die Verletzungen beim Überklettern eines Zaunes selbst zugezogen.

Die Anzeige hörte sich gleich „komisch“ an, doch die Ermittler mussten einem 39-Jährigen glauben, dass er in der Nacht zum 5. Jänner in seiner Heimatstadt Traun von drei Männern überfallen worden war und im Taxi fliehen konnte. Dessen Scheibe hätten die Täter eingeschlagen. Jetzt kam heraus, dass der Überfall erfunden war. Der Trauner hatte sich beim Taxistand vorm Lokal vorgedrängt und ein 19-Jähriger schlug aus Wut, weil seine Bekannte dadurch den letzten Zug verpasste, auf die Scheibe. Verletzungen hatte sich das „Raubopfer“ bei einem betrunkenen Sturz über einen Zaun zugezogen, war nie verprügelt worden. Scheiben-Einschläger und der Lügner werden angezeigt.

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