Auf Geldtransporter

Nach gescheitertem Überfall in Wels vor Gericht

Gut ein halbes Jahr nach einem gescheiterten Überfall auf einen Geldtransporter müssen sich zwei der drei mutmaßlichen Täter am 4. Februar 2020 am Landesgericht Wels verantworten. Den beiden Tschetschenen im Alter von 29 und 31 Jahren wird Raub, Widerstand in der Justizanstalt und Diebstähle in Supermärkten zur Last gelegt.

Im Falle einer Verurteilung droht den Männern bis zu 15 Jahre Haft. Bei dem Überfall am Parkplatz vor einer Bankfiliale am Morgen des 12. August in Wels hatten drei maskierte und bewaffnete Männer den Geldtransporter der Post ins Visier genommen. Sie bedrohten den Geldboten und seine Kollegin. Dabei soll einer der Täter der Frau die Waffe an den Kopf geschlagen und sie leicht verletzt haben. Aus noch ungeklärter Ursache kamen die Räuber jedoch nicht an das Geld im gesicherten Laderaum heran und suchten ohne Beute das Weite.

Fluchtauto angezündet
Auf der Flucht wechselte das Trio das Fluchtauto und steckte den ersten Pkw in Brand. Mit dem zweiten Fluchtfahrzeug landeten die Täter in einem Maisfeld. Dabei wurde zunächst ein Verdächtiger gefasst, sein Komplize wurde wenig später im von der Polizei umstellten Feld festgenommen. Vom dritten Täter, der wahrscheinlich nicht mit im zweiten Auto gewesen sein dürfte, fehlt nach wie vor jede Spur.

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Dienstag, 29. September 2020
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