Schulden als Motiv

Einheimischer stellt sich selbst nach Banküberfall in Kitz

Tirol
27.06.2010 09:54
Einen Tag nach dem Überfall auf eine Volksbankfiliale in Kitzbühel ist der mutmaßliche Täter am Samstag verhaftet worden. Ein 40-jähriger Tiroler wurde von einem Beamten auf den Bildern der Überwachungskamera als der Gesuchte identifiziert, schilderte Edmund Wiesbauer vom Landeskriminalamt. Samstag früh hat sich der Mann schließlich selbst gestellt.

Teile der Beute und die bei der Tat verwendete Waffe, eine Spielzeugpistole, konnten sichergestellt werden. Der 40-Jährige habe finanzielle Probleme als Motiv angeführt. Nach der Einvernahme wurde der Tiroler in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

Am Freitag war kurz vor 11 Uhr ein scheinbar mit einer Pistole bewaffneter Mann in die Filiale der Volksbank gestürmt und hatte die vier anwesenden Bankangestellten zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß. Eine Alarmfahndung blieb zunächst erfolglos.

Die Bank war in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal ausgeraubt worden. Erst im April hatte ein 47-jähriger Deutscher auf dieselbe Filiale einen Überfall verübt. Mit Hilfe einer Eisenstange und einer Spielzeugpistole gelang es ihm damals, rund 6.000 Euro zu erbeuten. Der Mann wurde etwa drei Wochen nach der Tat ebenfalls gefasst.

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