Umsätze verringert

Büromöbelfabrik Bene bekommt die Krise zu spüren

Niederösterreich
23.06.2010 12:52
Der börsennotierte heimische Büromöbelhersteller Bene bekommt die Krise deutlich zu spüren: Umsatz und Ergebnis waren im 1. Quartal weiterhin vom schwierigen Umfeld geprägt. Der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um 21,6 Prozent auf 37,3 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 2,1 Millionen Euro auf minus 0,9 Millionen Euro.

Die schwierigen Rahmenbedingungen sowie der Preiswettbewerb bei Großprojekten auf einzelnen Absatzmärkten habe zu Ertragsrückgängen geführt, so das Unternehmen. Die eingeleiteten Einsparungsmaßnahmen hätten diese Entwicklung nur teilweise kompensieren können. In Österreich konnte der Umsatz jedoch gesteigert werden, und zwar um 8,4 Prozent auf 15,7 Millionen Euro.

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens belief sich zu Quartalsende auf 31,6 Prozent und blieb damit weiterhin auf hohem Niveau. Die Investitionen kamen mit einem Volumen von 1,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2010/11 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres zu liegen (2009/10: 3,7). Größte Positionen waren dabei Investitionen am Standort Waidhofen/Ybbs sowie in den neuen Standort Wien.

Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Bene-Gruppe insgesamt 1.233 Mitarbeiter, das waren um 292 Personen oder 19,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

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