Skifahren in OÖ:

Extremer Föhn setzt derzeit den Skigebieten zu

„Es ist definitiv zu warm“, analysiert Wetterexperte Michael Butschek. Doch die Liftbetreiber Oberösterreichs sehen die Warmfront gelassen. In den meisten Skigebieten herrscht Teilbetrieb, sobald es kälter wird, fährt man die Beschneiungsanlagen hoch. „Auch in der Nacht“, sagt Thomas Holzinger vom Skigebiet Kasberg.

Die Talabfahrt Madlries am Kasberg ist noch grün. „Aber im oberen Bereich sind viele Lifte offen“, sagt Thomas Holzinger von den Almtal-Bergbahnen. Die Pisten sind - wie überall in Oberösterreichs Skigebieten - kompakt mit Kunstschnee aufgebaut. „Richtig gut zum Fahren“, urteilen etwa Skifahrer am Feuerkogel. Der Föhn mit Temperaturen mit mehr als 10 Grad plus lässt Beschneiungsanlagen stillstehen. „Sobald es minus 4 Grad bekommt, beschneien wir jede Minute“, so Holzinger. Auch dieses Szenario gilt für alle Skigebiete.

Samstag kühler
Der ersehnte Kälteeinbruch soll am Samstag eintreten, laut Michael Butschek, ZAMG-Wetterexperte. Doch die nächste Warmfront droht, grüne Weihnachten sind so gut wie sicher.

Lifte oben fast überall in Betrieb
Auf Höss und Wurzeralm sind alle Hauptanlagen in Betrieb, die Talabfahrt der Höss bleibt noch zu. In Dachstein West werden jeden Tag mehr Pisten geöffnet, am Samstag sperren Krippenstein-Lifte auf. Auf Zwieselalm und Hornspitz ist Teilbetrieb: „Wir haben unser Saisonpersonal für die Liftbetreuung noch nicht angefordert“, sagt Horst Gamsjäger, Gosau. „Aber alle Kräfte sind auf Abruf.“

Späterer Start im Mühlviertel
„Wir haben den Saisonstart verschoben“, meint Kevin Blaschek vom Hochficht-Skigebiet. Hier drehen sich erst ab 21. Dezember das erste Mal die Lifte. Andreas Eckerstorfer von den Sternstein-Liften bleibt gelassen: „Wir haben Schnee auf den Pisten, leider nicht genug. Aber: Die Natur ist die Natur.“

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Freitag, 21. Februar 2020
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