Man wolle nicht zusehen, wie eine überstürzte Entscheidung getroffen werde. Mit einem Zusammenschluss werde beispielsweise das Mitsprache- und Entscheidungsrecht eingeschränkt. Die Tiroler Jungbauernschaft habe sich in den vergangenen Jahren immer wieder für Regionalität und den Konsum heimischer Produkte eingesetzt. "Nach einer möglichen Zusammenführung ist es uns kaum möglich, dafür einzustehen. Schließlich geht dieser Weg genau in die andere Richtung", meinte Landesobfrau Kathrin Kaltenhauser. Ein "reizendes Lockmittel" sei allerdings der in Aussicht gestellte höhere Milchpreis.
"Wir sehen die Tirol Milch als starke Traditionsmarke in unserem Land und sind davon überzeugt, dass sie auch in Zukunft die Basis für eine funktionierende Milchwirtschaft darstellen wird - egal ob alleine oder unter dem Dach der Berglandmilch. Beim Kauf von heimischen Lebensmitteln verlassen sich die Konsumenten auf die hohe Qualität aus der Region. Das muss gewahrt bleiben", erklären die Landesobleute Kaltenhauser und Martin Zürcher.
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