Das Schweden neben ABBA auch noch anderes zu bieten hat, beweisen die Teddybears Sthlm mit ihrem Album "Fresh". Zugegeben: Ganz einfach einzuordnen ist das alles nicht, aber hörenswert ist es allemal.
In Schweden schon lange kein Geheimtipp mehr,versuchen die Teddybären jetzt auch hierzulande zu punkten.Was ursprünglich mit Hardcore-Punk begann, ist nun bei einerMischung angelangt, die sich hören lassen kann: egal ob Rock,Rap oder Reggae - die Teddies versehen alles mit ihrer eigenenelektronischen Note und liefern mit "Fresh!" ein unterhaltsamesund vor allem abwechslungsreiches Album ab.
Während der Opener "Cobra Style" von Ragga-und Ska-Einflüssen geprägt ist, erinnert "Lil' Red Roostervs. the Robodog" an den für Miami Bass typischen Sound. "BlackBelt" hingegen könnte aus den 80er Jahren und einem C64 stammen.
Die Liebe zu elektronischen Klängen zeigtsich dann auch auf "Teddybear Music", einer - so scheint es -Hommage an Kraftwerk. Dass die Teddybären trotz der vielenSynthies und Elektrosounds nicht verlernt haben zu rocken, machtsich - wie der Titel schon sagt - auf "Different Sound" bemerkt.
"Fresh!" heißt nicht nur so, sondern istes auch: Abwechslungsreiche und unterhaltsame Tanz-Mucke füralle Freunde von Kraftwerk-Beeps...und all jene die es noch werdenmöchten.
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