08.11.2019 06:00 |

Teurer Außenauftritt

Corporate Design der ÖGK kostet 3,2 Millionen Euro

Im September hatte die „Krone“ über ihr vorliegende Schätzungen berichtet, wonach die Kosten für den Außenauftritt der Gesundheitskasse mit 2,5 Millionen Euro sechsmal höher sind als geplant. Aus einem der „Krone“ vorliegenden Papier geht nun hervor, dass sich die Kosten sogar auf 3,2 Millionen Euro belaufen werden.

Die zu Jahresbeginn an den Start gehende Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) bekommt ein neues Logo - die Beauftragung und Erstellung des Logos, das Abmontieren des alten und die Montage des neuen Logos an Gebäuden sowie der Druck von neuen Briefkuverts, Visitenkarten etc. kostet - und zwar 3,2 Millionen Euro, wie aus dem der „Krone“ vorliegenden Papier (Bild unten) hervorgeht. Beschlossen wurde dieser Kostenrahmen Ende Oktober vom dafür zuständigen Überleitungsausschuss.

Barbara Teiber, Vorsitzende der sozialdemokratischen Gewerkschafter im Ausschuss, bestätigt die Zahlen auf Nachfrage - und kritisiert, dass „die schwarz-blaue Kassenreform Millionen kostet“ und „jeder Euro, der nicht bei den Versicherten ankommt, fehlt“.

Kassenfusion bringt weniger als behauptet
Erst Mitte September hatte eine von der Arbeiterkammer in Auftrag gegebene Studie der Universität Graz für Aufregung gesorgt: Sie zeigt, dass durch die Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen maximal 30 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden, und nicht - wie von der damaligen türkis-blauen Regierung und Ex-Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) behauptet - 100 Millionen Euro.

Sandra Schieder, Kronen Zeitung/krone.at

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