Drei Frauen getötet

Lebenslang Verurteilter gestand nun weiteren Mord

Er sitzt bereits wegen Mordes lebenslang in Haft - nun hat ein verurteilter Mörder eine weitere Tat gegenüber der Polizei gestanden und damit einen bislang ungeklärten Fall aus dem Vorjahr zu einem Abschluss gebracht. So war im Oktober des Vorjahres im niederösterreichischen Himberg ein menschliches Skelett in einem Abbruchhaus entdeckt worden. Es handelt sich um die sterblichen Überreste einer zum Todeszeitpunkt 38 Jahre alten Slowakin, wie es am Mittwoch hieß. Diese hatte der 56-jährige Ungar im Zuge eines Streits mit einem Messer erstochen. Der Serientäter gestand damit seinen bereits dritten Mord an einer Frau.

Laut Staatsanwaltschaft Korneuburg konnte im Zuge eines anthropologischen Gutachtens nun die Identität der Toten geklärt werden - und auch, wie und woran die Frau gestorben war. So waren ihr mehrere Stiche in den Oberkörper zugefügt worden, die schlussendlich zu ihrem Tode führten, hieß es.

38-Jährige im Streit erstochen
Konfrontiert mit den Ergebnissen gestand der inhaftierte Ungar, der in der Justizanstalt Stein sitzt, die Frau im Zuge eines Streits getötet zu haben. Er war mit der 38-Jährigen Ende Mai 2015 aneinandergeraten, die Situation eskalierte, der Ungar griff zu einem Küchenmesser und tötete die Frau, ehe er die Leiche mit Müllsäcken abdeckte und zurückließ.

Der Verurteilte hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine weitere Bluttat begangen. Zur ersten Tat kam es bereits im Jahr 1997, als der Ungar in seiner Heimat seine damalige Partnerin erstach. Viele Jahre später lebte er dann gemeinsam mit seiner ungarischen Lebensgefährtin, einem Nebenbuhler und dessen 38-jährigen Freundin (die nun identifizierte Tote, Anm.) in besagtem Abbruchhaus in Himberg.

Nach der Ermordung der 38-Jährigen im Mai 2015 attackierte er wenige Monate später im Oktober dann offenbar im Streit auch seine damals 46 Jahre alte Lebensgefährtin mit einem Messer und tötete sie. Einen Monat später wurde der Ungar wegen Mordes festgenommen und im April 2016 am Landesgericht Korneuburg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

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