06.11.2019 10:42 |

17-Jähriger schummelte

„Fortnite“-Profi weint, weil er gesperrt wurde

Weil er ein verbotenes Programm nutzte, um seine „Fortnite“-Matches zu gewinnen, wurde YouTuber und Profi-Zocker Jarvis Kaye (17) lebenslang vom Spielentwickler Epic gesperrt. Der Gamer, der unter dem Namen Faze Jarvis seine Videos ins Netz stellte, veröffentlichte daraufin ein emotionales Video (siehe oben), in dem auch einige Tränen flossen. Denn die Sperre für „Fortnite“ gilt lebenslang und für den britischen Teenager bricht damit eine Welt zusammen.

Mit seinen YouTube-Videos verdiente der „Fortnite“-Profi richtig Geld, seine emotionale Beichte alleine wurde schon über fünf Millionen Mal angeklickt. Doch das ist nun vorbei, Jarvis muss sich ein anderes Betätigungsfeld suchen. Denn der 17-Jährige verwendete einen sogenannten Aimbot, ein Programm, dass dem Spieler hilft, Solo-Matches, also Kämpfe Mann gegen Mann, zu gewinnen. 

Solche Programme sind in der Gamerszene verpönt, doch Jarvis ging noch einen Schritt weiter und veröffentlichte mehrere Spielvideos auf YouTube, wo er den Aimbot einsetzt. Nicht besonders schlau, muss man leider zugeben. „Fortnite“-Entwickler Epic sperrte den 17-Jährigen daraufhin - und zwar lebenslang.

17-Jähriger bricht in Tränen aus
Unter Tränen gestand Jarvis nun seinen Fans, dass es mit den bunten „Fortnite“-Videos in seinem YouTube-Kanal vorbei ist: „Ich habe die besten zwei Jahre meines Lebens mit Fortnite verbracht. Es ist wirklich verrückt, was für einen riesigen Einfluss das Spiel auf mein Leben hatte. Ich wäre nicht hier ohne dieses Spiel. Ich wüsste nicht einmal, was ich jetzt tun würde, wenn es Fortnite nicht gäbe.“

Dann erzählt er von seiner lebenslangen Sperre und reflektiert, warum er die Videos mit dem Aimbot überhaupt gemacht hat: „Ich habe nur daran gedacht, wie unterhaltsam und interessant diese Videos für euch sein würden. Mir kam nicht einmal der Gedanke, dass ich dafür lebenslang in Fortnite gesperrt werden könnte. Ich möchte klarstellen: Das ist das erste Mal, dass ich so etwas getan habe und ich habe das selbstverständlich nie in einem kompetitiven Spielmodus getan.“

Wenig Mitleid für Jarvis
Das Video, das Jarvis bei seiner „Fortnite“-Schummelei zeigt, hat er mittlerweile von seinem YouTube-Channel entfernt. Doch ein anderer YouTube-Kanal, der sich dem Computerspiel verschrieben hat, hat das Video bereits wieder hochgeladen.

Wirkliches Mitleid für den 17-Jährigen zeigen nur wenige. So schreibt ein User sarkastisch: „Ich wusste nicht, dass ich beim Schummeln schummle“. Die meisten verstehen generell nicht, weshalb er wegen des Spieles weint. Und ein weiterer User meint sogar: „Das ist Gottes Art, dir zu sagen: ,Geh mal an die frische Luft!'“

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