Neues folkshilfe-Album

„G’spürige Mucke“ mit Quetsch’n und klarer Haltung

Die Vollblut-Livemusiker von folkshilfe geben auf ihrer großen „Tour der Regionen“ den Fans von Südtirol bis Hamburg eine Kostprobe vom neuen Album „Sing“, das in knapp einem Monat erscheinen wird. Die neuen Nummern sind rockiger als zuvor, auch wenn die „Quetsch’n“ natürlich dennoch nicht fehlen darf.

„Hey Du“ und „Stopp“ heißen die beiden neuen Singles der oberösterreichischen Band folkshilfe - Letztere klingt härter als gewohnt und vom Volksmusik-Einfluss ist nicht mehr viel übrig: „Unser neues Album ,Sing‘ wird die folkshilfe jetzt, damals und in der Zukunft zeigen. Man wird hören, wohin die Richtung geht. Die gemeinsamen Nenner, der Dialekt und die Quetsch’n, werden aber immer bleiben“, so Leadsänger und Künstler auf der „Steirischen“, Florian Ritt. Den es freut, dass seine „Ästhetik des Dialekts“ mittlerweile bis in den Norden Deutschlands geschätzt wird: „Da geht es nicht um das Verständnis jedes einzelnen Worts, wir spielen g’spürige Mucke, und das kommt auch in Hamburg rüber.“

Dass die dritte Platte von Ritt und seinen Bandkollegen Paul Slaviczek und Gabriel Fröhlich manche Fans überraschen wird, daran hat auch der Linzer Rapper Average einen Anteil, der bei einer der Nummern mitmischte: „Das ist anders geworden als alles, was wir je gemacht haben.“

Auch politische Stellungnahmen hört man auf „Sing“ heraus: „Wir sind sicher keine politische Band, aber wir haben eben auch Songs, die politisch sind. Schließlich haben wir eine klare Haltung zu gewissen Themen, die brauchen wir nicht verstecken. Außerdem: Man kann Freude im Leben haben UND sich engagieren. Das machen wir.“

Noch den ganzen November gibt es folkshilfe-Tourstopps in Oberösterreich (16. 11. Freistadt, 29. 11. Grieskirchen). Doch damit ist für die Vollblut-Livemusiker noch nicht Schluss: Kurz nach Erscheinen des neuen Albums (29. 11.) finden drei Geheimkonzerte in Wien, Salzburg und Linz statt - das Linzer „Heimspiel“ war binnen kürzester Zeit ausverkauft...

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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