Nach 0:1 in St. Pölten

Ried-Kapitän: „Verlier’ lieber im Cup als in Liga“

Oberösterreich
31.10.2019 10:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Weil Ried-Coach Gerald Baumgartner vor dem 0:1 in St. Pölten fünf Spieler rotierte, gab es reichlich Diskussionen. Für Kapitän Thomas Reifeltshammer ist aber die Meisterschaft ohnehin wichtiger als de rÖFB-Cup.

Die Cup-Siege 1998 und 2011 sind für die SV Ried unvergesslich. Der Passiv-Auftritt samt verdientem Pokal-Aus im Achtelfinale am Dienstag beim 0:1 in St. Pölten war hingegen zum Vergessen! Was den Innviertlern wohl nicht allzu schwer fällt. Ist doch die Liga offenbar wichtiger als der Cup.

Starke Rotation
„Klar wollten wir weiterkommen. Aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann scheid’ ich lieber im Cup aus, als dass ich in der Liga ein Spiel verliere“, sagte Kapitän Thomas Reifeltshammer nach dem 0:1. Vor dem Trainer Baumgartner, der nun erst im 17. Auswärts-Pflichtspiel mit Ried erstmals verlor, im Vergleich zum letzten Liga-Spiel in Innsbruck fünf Spieler in die Startelf rotierte.

Freitag kommt Horn 
„Wenn wir Bewerbsspiele haben, dann wollen wir diese auch gewinnen und wir haben die Verpflichtung den Fans und dem Klub gegenüber, dass wir alles geben. Das haben wir gemacht“, so Baumgartner. „Wir mussten aber ein paar Stammspieler schonen weil sie kränklich waren oder Blessuren hatten. Grüll und Acquah waren kränklich, Takougnadi fällt länger aus. Und Boateng wollten wir nicht bringen, weil er noch nicht in der Lage ist, ein so schweres Spiel zu bestreiten. Wir hatten trotzdem eine gute Aufstellung“, erklärte er einige Rotationen. Bevor der Zweite der 2. Liga im Aufstiegskampf schon morgen Horn empfängt.

Oliver Gaisbauer, Kronen Zeitung

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