Die gerissenen Täter sind in der Nacht durch abdrehen des Schließzylinders der Personal- und Lieferantentür ins Innere des Geschäftes eingedrungen. Zwei weitere Verbindungstüren waren schnell und unkompliziert aufgebrochen. Dann standen die Einbrecher auch schon im großen Geschäftslokal.
In Windeseile rafften die Profis Herrenoberbekleidung zusammen. Ermittler Gerhard Krassnig vom Landeskriminalamt: "Das waren 1.400 Teile der besten Marken wie Hugo Boss, Tommy Hilfinger und Lacoste. Die Täter haben die Teile einfach samt der Kleiderbügel mitgenommen."
"Das können bis zu fünf sein"
Die Ermittler gehen jetzt davon aus, dass es sich hierbei um mehrere Täter gehandelt hat. Krassnig: "Das können bis zu fünf sein. Ein oder zwei sichern die Umgebung, der Rest der Bande packt inzwischen die Ware ein." Oft gibt es auch einen Chauffeur, damit man ganz schnell flüchten kann.
Im Geschäft befand sich bisher weder eine Überwachungsanlage noch eine Diebstahlsicherung. Der Kriminalist: "Das wird jetzt sicher nachgeholt."
Am Montag war dem Offner-Verkaufspersonal übrigens ein Kunde aufgefallen, der sich irgendwie verdächtig benommen hat. Krassnig: "Sehr oft werden ja Kundschafter ausgeschickt." Die Täter dürften vermutlich aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen.
11.000 Euro aus Werkstätte geklaut
Eingebrochen wurde auch in ein Werkstättengebäude in Klagenfurt. In der Nacht auf Montag wurden rund 11.000 Euro Bargeld aus zwei Schubladen geklaut. Als Täter konnte nun ein Freund des Werkstättenbesitzers ausgeforscht werden. Ein Großteil der Beute wurde bei ihm sichergestellt. Der Beschäftigungslose wurde auf freiem Fuß angezeigt.
von Kerstin Wassermann ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at
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