20.10.2019 09:38 |

Kommentar des Tages

Organspenden: „Ohne Geld hat man das Nachsehen“

Es sind schwerwiegende Vorwürfe, welche die „Süddeutsche Zeitung“ gegen das AKH erhebt. Sie soll im Besitz von Unterlagen sein, welche zeigen sollen, dass „bestehende Regeln der Organspende womöglich umgangen“ worden seien. Nach Zahlungen von fünfstelligen Summen sollen ausländische Patienten schneller Organe zugewiesen bekommen haben. Ein Vorgehen, das ethisch fragwürdig und laut Transplantationsgesetz verboten ist.

Im Fokus des Organspende-Skandals des AKH steht der international bekannte Top-Chirurg Walter Klepetko, der auch die Lungentransplantation von Niki Lauda durchgeführt hat. Durch Zahlung höherer Summen sollen sich ausländische Patienten gegenüber Österreichern einen Vorteil bei der Organvergabe, die durch die Vermittlungsstelle Eurotransplant organisiert wird, erkauft haben. Die Medizinische Universität Wien, das AKH und Klepetko weisen die Anschuldigungen vehement zurück. Im betreffenden Artikel wurde das Thema von den krone.at-Lesern umfassend diskutiert. 

krone.at-Leser herkules54 schreibt als Reaktion auf diese Vorwürfe von einer „Zweiklassenmedizin“. Als „Normalsterblicher“ dürfe man zwar als Organspender zu Verfügung stehen, als Kranker und potenzieller Empfänger habe man bei dem Geschäft mit den Organspenden ohne Geld jedoch das Nachsehen. 

Hier sehen Sie den ganzen Leserkommentar im Wortlaut:

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Leserkommentare
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herkules54
Wenn ich das richtige in diesem Bericht verstehe, dann bekommt man ganz schnell das nötige Organ wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist........
.....ist anzunehmen dass deshalb bei Lauda so schnell das richtige Organ zur Verfügung stand....

da hat natürlich der normal sterbliche ohne Geld das Nachsehen, aber als Organspender darf er natürlich zur Verfügung stehen........

......und die Zweiklassenmedizin gibt es natürlich nicht in Österreich........
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