Die FPÖ wird am 17. Jänner das Onlineradio „AUSTRIA FIRST“ starten. Dieses soll unter anderem Journale und „für Österreich relevante Nachrichten“ senden. Der Startschuss wird laut Parteichef Herbert Kickl beim traditionellen Neujahrstreffen in Klagenfurt fallen.
„Dieser Sender wird Österreichs erstes Patriotenradio: ein eigener Sender für all jene, die Österreich im Herzen tragen – vollgepackt mit guter Musik und echten Nachrichten statt linker Meinungsmache, wie wir sie aus den Systemmedien kennen (...)“, sagte Kickl. Er wünsche allen Hörerinnen und Hörern „schon jetzt viel Vergnügen“. Das Internetradio soll online sowie über eine App zu empfangen sein. Nachrichten werden laut FPÖ zur vollen Stunde gesendet, die Journale morgens, mittags und abends. Angekündigt wurden am Donnerstag außerdem „live moderierte Sendestrecken in der Früh, zu Mittag und am späten Nachmittag“.
Der Name des Senders ist an die Parole „America First“ von US-Präsident Donald Trump angelehnt und erinnert zudem an das freiheitliche Volksbegehren „Österreich zuerst“ aus dem Jahr 1992.
Die FPÖ hat in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Netz an Medien aufgebaut, darunter FPÖ-TV und Die Neue Freie Zeitung (NFZ). Die Plattformen erreichen bereits Millionen Menschen. FPÖ-Wählerinnen und -wähler informieren sich nach eigenen Aussagen vor allem „alternativ“, sprich über parteinahe Medien wie Unzensuriert.at, Info-direkt und AUF1 oder über Social-Media-Kanäle.
Andere Medien werden immer wieder als „Lügenpresse“ bezeichnet und abgewertet. Auch Herbert Kickl und viele andere Politikerinnen und Politiker der FPÖ sind für ihre Angriffe auf traditionelle Medien bekannt. In der Vergangenheit wurden beispielsweise mehrfach bestimmte Journalistinnen und Journalisten von FPÖ-Pressekonferenzen ausgeschlossen, etwa von der Nachrichtenagentur AFP und dem Magazin profil.
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