Reutte-Staatsgrenze

Alles nach Plan beim elektrischen Lückenschluss

Tirol
05.10.2019 14:30
Porträt von krone.at
Von krone.at
Auf 97 Prozent der 421 ÖBB-Schienenkilometern in Tirol ist elektrischer Strom die Antriebsquelle – noch! Seit dem Frühjahr wird an der Bahnstrecke Reutte-Staatsgrenze gearbeitet, um die letzten Dieselloks im Land verzichtbar zu machen. Die Elektrifizierung der ÖBB ( 10 Mio. Euro) ist in der Zielgeraden.

„Bitte umsteigen“ heißt es noch am Bahnhof Reutte für Fahrgäste in Richtung Kempten. Der Grund: Die Diesellok muss vorgespannt werden. Diese letzte Strecke der ÖBB in Tirol mit fossilem Antrieb hat ein Ablaufdatum: 15.12., Tag des Fahrplanwechsels.

„Oberleitungskette wird montiert“
Gewechselt wird auf den letzten 14,4 Kilometern auch die Antriebsart. „Die Elektrifizierung der Außerfernbahn zwischen dem Bahnhof Reutte und der Staatsgrenze liegt auf der Zielgeraden“, sagt ÖBB-Pressespecher Christoph Gasser-Mair, „zurzeit wird die so genannte Oberleitungskette mit einer Länge von 15.900 Metern montiert.“ Diese letzte Elektrifizierung habe für die ÖBB hohe Symbolkraft.

Reisende müssen in diesem Abschnitt noch bis 4.11. mit dem Schienenersatzverkehr vorlieb nehmen.

Hubert Daum, Kronen Zeitung

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