Anrainer an der Mühlbergstraße sprechen von 200 alten Bäumen, die den Kettensägen zum Opfer fallen sollen. Mehr als 850 Unterschriften haben sie dagegen gesammelt – erfolglos. Der Bauträger verspricht in einem Schreiben zwar Neupflanzungen auf der Liegenschaft, aber wo genau und wie viele insgesamt, das bleibt offen.
Penzing-Chefin Andrea Kalchbrenner ("Der Fällungsakt ist schon lange nicht mehr bei mir") verweist auf Bezirksamt und Magistrat. Dort wird man allerdings im Kreis herumgeschickt.
Bezirksrat Wolfgang Krisch (Grüne) glaubt zu wissen, warum: "Da brennt gewaltig der Hut." Weniger wegen des Kahlschlags (vom Umweltausschuss bewilligt), sondern wegen des drohenden Verkehrschaos - denn der Bauplatz liegt an einer Sackgasse. Krisch befürchtet eine Überlastung des Josef-Palme-Platzes. Die angedachte Verkehrlösung sei einstimmig vom Tisch gefegt worden.
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung
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