Das große G‘riss um den schwarz-grünen Senkrechtstarter geht weiter! Alle wollen den Wirbelwind, der wie ein Brasilianer trickst und doch aus Natters kommt: "Fabian-oh". Rapid hat sich bereits beim 20-Jährigen selbst kalte Füße geholt. Das Angebot, das die Hütteldorfer dem Tiroler für einen Wechsel in die Bundeshauptstadt unterbreitet haben, wies er zurück. Weil es so gar nicht seinen Vorstellungen entsprochen hat.
Und nun hat sich der nächste Wiener Großverein in Sachen Koch einen Korb geholt. Allerdings nicht beim Spieler selbst – mit dem sollen sich die Violetten dem Vernehmen nach bereits einig sein. Doch Wacker hat das Ablöse-Angebot der Wiener Austria abgelehnt. Das bestätigt auch Sportdirektor Oliver Prudlo. Über die geforderte Transfersumme will der schwarz-grüne Boss nichts verlautbaren. Auch zur Zahl von 300.000 Euro, die auf der Gerüchtebörse genannt wird, meinte Prudlo nur: "Kein Kommentar!"
Die jüngsten Querelen zwischen Wacker und Kochs Stammverein Natters haben auf die Verhandlungen mit Austria keinen Einfluss. Der Gebietsliga-West-Klub fordert einen stattlichen Anteil am Transfer-Erlös, die Innsbrucker, betont aber Prudlo, hätten den 20-Jährigen nach zwei Leihsaisonen nun durch Ziehung der im Vertrag fixierten Kauf-Option fix erworben. "Es gibt eine klare Vereinbarung, an die wir uns selbstverständlich halten. Aber bei allem Respekt vor den vielen fleißigen Funktionären der kleinen Vereine: Wir sind nicht die Melkkuh der Tiroler Fußball-Nation", sagt der Sportdirektor.
von Georg Fraisl, Tiroler Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.