Das Hochschulranking hat dem Psychologiestudium der Universität Klagenfurt kein gutes Zeugnis ausgestellt: In allen fünf Bewertungsgruppen landete Klagenfurt bei der Untersuchung des deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) im Vergleich mit 61 Universitäten in der Schlussgruppe.
Damit nicht genug, soll laut Studienvertretung weiter eingespart werden: "Obwohl unser Studium seit Jahren unterfinanziert ist, sollen auch noch vier zugesicherte Stellen gekürzt werden", zeigt sich Robert Weiß, Vorsitzender der Studienvertretung Psychologie verärgert.
15 wissenschaftliche Arbeiter für 1.600 Studenten
Auf rund 1.600 Studierende der Psychologie kämen derzeit nur knapp 15 wissenschaftliche Mitarbeiter. Dies sei ein Verhältnis von 1:109. In Graz wäre dies 1:46, in Deutschland würde es im schlechtesten Fall ein Verhältnis von 1:24 geben.
Im Rahmen der Woche der freien Bildung der ÖH Klagenfurt findet nun am Donnerstag im Klagenfurter Lendhafen-Café eine Podiumsdiskussion zur aktuellen Situation statt: Es diskutieren unter anderen Rektor Heinrich C. Mayr und Senatsvorsitzender und Professor für Psychologie Oliver Vitouch.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.