Taube in Not

Feuerwehreinsatz wegen Vogel-Bekämpfung in Linz

Oberösterreich
15.05.2010 16:28
Der Kampf gegen die Taubenplage in Linz hat auch zu völlig unnötigen Tierquälereien geführt: Bei einem Haus am Graben hatte sich ein Vogel in einem so genannten Taubengitter verstrickt und dabei verletzt. Das Tier konnte erst von der Berufsfeuerwehr mittels eines Drehleitereinsatzes aus der schmerzhaften Falle befreit werden.

Im Jahr 2001 begann man in Linz, mit "Fertilitätshemmern" die Tauben zu sterilisieren, um den Bestand von etwa 20.000 Tieren in der Stadt – davon 8.500 im Zentrum – um ein Viertel zu dezimieren.

Dazu gab es zusätzlich auch Fütterungsverbote – und Schutzeinrichtungen, um das gurrende Federvieh von Hausfassaden und Entlüftungsluken fern zu halten. Immerhin hinterlässt jede Taube pro Jahr etwa zwölf Kilo aggressiven Nasskot.

Die dagegen angebrachten Taubengitter erweisen sich aber immer wieder als Tierquälerei: Wenn sich die Vögel darin mit den Flügeln verfangen, droht ein qualvoller Tod.

Kronen Zeitung

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