Wer mit elektrischem Antrieb fährt, fährt leise, umweltfreundlich und energiesparend. Kein Lärm, keine Abgase, niedrige Energiekosten. Ein besonderes Gustostück ist Dieter Häninger mit dem "Vectrix" gelungen. Dabei handelt es sich um einen Motorrad-Anhänger, der mit einem Sonnenkraftwerk ausgestattet ist.
"Selbst während der Fahrt speisen die Photovoltaikzellen Strom in die Batterien", erklärt Erfinder Häninger. Aber so richtig viel "Saft" liefert das mobile Stromkraftwerk, wenn er die Seitenteile seines Anhängers ausklappt. Dann bringt sein Kraftwerk eine Leistung von 420 Watt. Das hat dann den Vorteil, dass Dieter Häninger auch dort Strom hat, wo keine Stromleitung hinführt: Auf einer Berghütte oder am Meeresstrand…
Die Grünen sind begeistert. "Hier ist die Mobilität der Zukunft schon verwirklicht. Elektrofahrzeuge wie die 'Vectrix' sind nicht nur schnell, sie haben auch viele andere Vorteile", sagt Klubchef Georg Willi (Grüne) im "Krone"-Gespräch.
Wenn man das Elektro-Motorrad an der Steckdose auflädt, liegen die Stromkosten für 100 km bei 80 Cent. Die Bremsenergie wird in die Batterie eingespeist, dadurch werden die Bremsen kaum beansprucht. Elektrofahrzeuge brauchen zudem keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen, keine Öl- oder Luftfilter, keinen Auspuff und haben weniger Reifenabnützung. "Ein Elektrofahrzeug ist einfach langlebiger und damit nachhaltiger", so Willi.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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