27.08.2019 12:30 |

Hubschraubergipfel

Luftkampf sinkt tief unter die Gürtellinie

Rund um den Hubschraubergipfel am Montag im Landhaus verlagerte sich der Luftkampf auf eine persönliche Ebene. „Meine Familie und ich wurden mit den miesesten Methoden angegriffen“, sagt Heli-Austria-Chef Roy Knaus. Unterdessen entspricht der Heliport in Sölden weiter nicht voll den erforderlichen Standards.
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Mitarbeiter eines Mitbewerbers verbreiten über Knaus wilde Gerüchte, die den Privatbereich betreffen. Außerdem kursiert im Internet eine Fotomontage, die suggeriert, das sich der erfolgreiche Flugunternehmer strafrechtswidrig verhalte. Knaus sah sich deshalb gezwungen, einen Rechtsanwalt einzuschalten. „Die von Mitarbeitern des Christophorus Flugrettungsvereins verbreiteten unwahren Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage und sind von Grund auf erfunden“, heißt es in dem Schreiben. Zur Hintergrundinfo: Hinter dem Christophorus-Flugrettungsverein steht der ÖAMTC. Dabei hat der ÖAMTC noch vor wenigen Tagen in einem Brief an Knaus versichert, dass „weder dem ÖAMTC noch der Heli Ambulance Team GmbH an einer Eskalation gelegen ist“. (Anmerkung: Die Heli Ambulance Team GmbH, eine Kooperation zwischen der Firma Wucher und dem ÖAMTC, betreibt den Hubschrauberstützpunkt in Sölden).

Zweifel wegen Heliport Sölden
Dieser Stützpunkt in Sölden wurde vor kurzem geschlossen, da er - aufgedeckt durch Knaus - nicht den flugtechnischen Voraussetzungen entsprach. Mittlerweile hat man dort ein Stück Wald gerodet und offenbar das Abflugverfahren geändert. „Aber auch jetzt verstoßen die Hubschrauber bei der Landung mit Rückenwind, welcher zu 70 Prozent vorherrscht sowie bei Föhnlagen bei Starts weiterhin gegen eine EU-Verordnung “, sagt Knaus.

Leitstelle außen vor
Und auch der Skiwinter wirft schon seine Schatten voraus. Knaus will vom ÖAMTC wissen, ob der Flugbetriebsleiter von Schenk Air ein Mitarbeiter des ÖAMTC/Flugrettungsvereins ist und rund 200 Flüge pro Jahr von Robin 1 (Schenk Air) vom Heliport Idalpe ohne Info an die Leitstelle nach Schruns stattfinden. Dies hieße, dass der in Ischgl stationierte Robin 3 erst fliegt, wenn Robin 1 nicht mehr verfügbar ist. Antworten gab es bisher noch keine

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