Rennen mit Polizei:

Afghane (33) übte im Drogenrausch Autofahren

Um eine Ausrede war er nicht verlelgen - das hilft einem 33-jährigen Afghanen aus Linz, der sich in Traun im Drogenraus der Polizei einen Verfolgungsjagd geliefert hatte, aber auch nix. Er behauptete, für den Führerschein zu üben. Warum er dafür Kokain braucht, konnte er nicht erklären.

Die Trauner Polizei wollte gegen 0:20 Uhr in Traun auf der B1 einen Pkw anhalten. Jedoch ignorierte der Lenker das Blaulicht und die Anhaltezeichen mit dem Lichtkegel. Bei der Kreuzung B1 mit der Leondingerstraße musste der Lenker aufgrund des Rotlichtes der Ampel Fahrtrichtung Linz anhalten. Die Polizisten hielten links neben dem Pkw an und machten dem Lenker deutlich dem Streifenwagen zu folgen bzw. an der rechten Seite bei der Bushaltestelle anzuhalten.

Gas statt Bremse
Als die Beamten vor dem Pkw losfuhren, fuhr dieser Vollgas links weg in die Haidfeldstraße. Dabei wurde der Gegenverkehr zum Bremsen gezwungen. Der Lenker, ein 33-jähriger afghanischer Staatsangehöriger aus Linz, konnte in Doppl in der Haidfeldstraße nach drei riskanten Brems- und Ausweichmanövern schlussendlich angehalten werden. Bei der Kontrolle konnte der Lenker keine Lenkberechtigung vorweisen.

Schlüssel weg
Er gab an, derzeit die Übungsfahrten für den Führerschein durchzuführen und daher dürfe er fahren. Ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Kokain. Der 33-Jährige wurde der Polizeiärztin zur klinischen Untersuchung vorgeführt. Ein weiterer durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Methadon. Die Polizeiärztin stellte die Fahruntauglichkeit fest. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Fahrzeugschlüssel abgenommen.

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Freitag, 05. Juni 2020
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