"Wir tun alles, damit die Behinderungen möglichst gering ausfallen und die Kunden informiert werden", versprachen Günter Oberhauser (ÖBB Infrastruktur) und Alexander Jug (ÖBB Personenverkehr) bei der Präsentation der heurigen Bauvorhaben am Dienstag.
120 Einzelprojekte sind entlang des 422 Kilometer langen Tiroler ÖBB-Schienennetztes vorgesehen. "Wir arbeiten Tag und Nacht, bei Schlechtwetter und am Wochenende", kündigte Oberhauser ein möglichst zügiges Vorgehen an.
Zu Totalsperren mit Schienenersatzverkehr wird es zeitweise zwischen 9. Juli und 9. August auf der Karwendelbahn zwischen Innsbruck und Garmisch kommen. Für die Außerfernbahn (Reutte-Ehrwald-Garmisch) gilt dies zwischen 15. August und 6. September.
Bei anderen Projekten (großteils Gleiserneuerung) läuft der Zugbetrieb weiter, es kommt aber vor allem im Früh- und Abendverkehr zu Verspätungen. Unter anderem bei den Bahnhöfen Völs, Fritzens/Wattens und Imst-Pitztal sowie zwischen Inzing und Zirl und zwischen Radfeld und Kundl. In Kitzbühel wird der Bahnhof erneuert.
von Andreas Moser, Tiroler Krone
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