21.08.2019 07:00 |

Tempobolzer im Visier

Aktion scharf: 434 Biker rasten in die Tempofalle!

Die Polizei machte am vergangenen Wochenende im Zuge einer länderübergreifenden Schwerpunktaktion Jagd auf rasante Motorradfahrer. Die Bilanz ist ernüchternd: Allein in Tirol wurden 434 Geschwindigkeitsdelikte verzeichnet. Spitzenreiter war ein Deutscher - er war 60 km/h zu schnell!

Die heurige Motorradsaison forderte schon hohen Blutzoll. Neben einer ganzen Reihe von Verletzten verunglückten auf den heimischen Straßen bisher sieben Biker tödlich. Schrecklich für die Hinterbliebenen – vor allem deshalb, weil sich viele schwere Unfälle meist ganz leicht vermeiden ließen. „Überhöhte Geschwindigkeit, gefährliches Überholen, zu geringe Abstände, Unachtsamkeit und Fahrfehler sind die häufigsten Unfallursachen“, heißt es von Seiten der Verkehrspolizei. Immer wieder komme es aber auch vor, dass andere Fahrzeuglenker Motorradfahrer übersehen oder ihnen den Vorrang nehmen.

Fast 1000 Delikte bei grenzüberschreitender Aktion
Um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und „schwarze Schafe“ aus dem Verkehr zu ziehen, führten die heimische Polizei und deren Kollegen im benachbarten Ausland am Wochenende eine grenzüberschreitende Kontrollaktion durch. Dabei wurden in Tirol und auf den Zulaufstrecken in Südtirol, Bayern, Salzburg, Kärnten und Vorarlberg insgesamt 988 Delikte verzeichnet – 656 davon hierzulande. In den meisten Fällen (434 in Tirol) handelte es sich um Geschwindigkeitsübertretungen. In Niederndorferberg wurde etwa ein Deutscher in einer 60er-Zone mit 116 km/h geblitzt.

Oft bestraft auch: das Überfahren von Sperrlinien oder die Missachtung von Überholverboten.

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