Nachfüllsysteme nutzen

So gelingt der Schulstart ganz ohne Plastikmüll

Noch knapp drei Wochen Ferien! Zeit, sich für das neue Schuljahr zu rüsten und die Schultaschen aufzufüllen. Wie man beim Kauf von Schulsachen möglichst ohne Plastik auskommt, hat Daniela Christl von der Linzer Elterninitiative Grünschnabel zusammengetragen – und will es selbst auch mit ihren Söhnen ausprobieren.

Wenn es um den Einkauf von Schulbedarf geht, herrscht meist Stress. Dann auch noch nach plastikfreien Alternativen zu suchen, ist für viele Eltern zu viel des Guten. Diese Grünschnabel-Tipps könnten beim stressfreien Schulstart helfen:

      • Durch die Benutzung eines Konverters kann man beispielsweise auf die Tintenpatronen aus Plastik verzichten. Die Feder wird wie anno dazumal aus einem Tintenfass befüllt. Auch für Kugelschreiber, Gelschreiber, Leuchtmarker gibt es praktische Nachfüllsysteme.
      • Mit einem Stifteverlängerer kann man Blei- und Malstifte deutlich länger verwenden, sonst schmeißt man meist ein Drittel weg.
      • Nachfüllbare Klebstoffe helfen, die Umwelt zu schonen. Bei den normalen Klebstiften fällt annähernd gleich viel Müll an wie Klebemasse verbraucht wird.
      • Umweltbewusste Schüler greifen auch zu Naturkautschuk-Radiergummi, unlackierten Farbstiften, Heftumschlägen aus Papier und Mappen aus Karton.
      • Recyceln statt noch mehr Plastik gilt bei Schulrucksäcken genauso wie bei Schreibern oder Mappen.
      • Holz wächst nach, deshalb Holzlineale verwenden.
      • Bei den Wachsmalkreiden sollte man welche mit Papiermanschetten statt Kunststoffschubern und mit möglichst viel Bienenwachs anstatt Paraffin verwenden.
    „Gute Tipps findet man auch auf der Seite des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus holen“, weiß Daniela Christl.

Claudia Trösterer, Kronen Zeitung

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